Feuerwehr verhindert dank Rauchmelder größeren Schaden

Einen größeren Schaden verhindern konnte die Pullacher Feuerwehr in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Durch die Brandmeldeanlage eines Bürogebäudes in der Zugspitzstraße wurde der Löschzug um 23:26 alarmiert. Die wenige Minuten später eingetroffenen Kräfte stellten bei ihrer Erkundung fest, dass Teile des Dachgeschosses bereits verraucht waren. Zwei Atemschutztrupps, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera und einem speziellen Hochdrucklöschgerät, konnten die Quelle der Rauchentwicklung schnell identifizieren: In einem Abfalleimer hatten sich in einer Plastiktüte befindliche Späne, die vermutlich von Bauarbeiten stammten, entzündet. Der Abfalleimer geriet dadurch in Brand, auch eine daneben befindliche Tür wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer war sofort gelöscht, anschließend begannen die Kräfte mit der Belüftung des Gebäudes. Zwei Überdrucklüfter wurden in Stellung gebracht, um eine Rauchausbreitung innerhalb des Gebäudes zu verhindern und die betroffenen Bereiche wieder nutzbar zu machen. Nach gut eineinhalb Stunden rückten die Feuerwehrleute ab und übergaben die Einsatzstelle an die Kollegen der Polizei sowie den Hausmeister. Die Pullacher Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort, ebenso ein Rettungswagen des Roten Kreuzes zur Absicherung.

Dieser Einsatz stellt die Bedeutung von Rauchmeldern, sei es in Privathaushalten oder als Bestandteil von Brandmeldeanlagen in größeren Objekten, erneut eindrucksvoll unter Beweis. Wäre das Feuer nicht bereits in dieser frühen Entstehungsphase durch den Rauchmelder entdeckt und dadurch die Einsatzkräfte alarmiert worden, hätte durch die Ausbreitung von Feuer und Rauch ein wesentlich größerer Schaden entstehen können.

 

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit