Stressiger Start ins Wochenende

Nicht nur den 300. Einsatz in diesem Jahr, sondern auch noch fünf weitere - insgesamt also sechs Einsätze - hatte die Feuerwehr Pullach seit Freitagabend zu bewältigen.

Den Anfang machte am Freitag um 17:39 Uhr die Alarmierung zu einem Zimmerbrand nach Grünwald. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen die Ursache für den Notruf war, so dass ein Eingreifen der Pullacher Einsatzkräfte nicht erforderlich war. 
Noch während die Fahrzeuge in Grünwald vor Ort waren, wurde eine Rauchentwicklung in einem Bürogebäude in Höllriegelskreuth gemeldet. Sofort machten sich die Fahrzeuge auf den Rückweg, unterstützt durch aus dem Gerätehaus nachgerückte Einsatzkräfte. Vor Ort wurde nach ausführlicher Erkundung ein Dehnfugenbrand festgestellt, der knapp vierstündige gemeinsame Arbeiten mit Kameradinnen und Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Grünwald und der Kreisbrandinspektion erforderte. Im Einsatz waren unter anderem mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten und ein Löschlanzen-Satz.

Zeitgleich befand sich ein Feuerwehrkamerad über drei Stunden lang bei einer Brandsicherheitswache im Bürgerhaus - auch dies stellt eine zeitaufwändige Pflichtaufgabe der Feuerwehr dar, für die mehrmals pro Woche Feuerwehrleute abgestellt werden müssen.

In der Nacht folgten dann die nächsten beiden Einsätze. 
Um 1:20 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Hotels aus. Die Erkundung ergab einen technischen Defekt an einem Gerät, jedoch keinen Brand und folglich glücklicherweise keine Gefahr, die ein Eingreifen der Feuerwehr erfordert hätte.
Unmittelbar im Anschluss - mittlerweile war es halb drei Uhr morgens - rückten zwei Feuerwehrleute, einer davon als Rettungsassistent, der andere als First Responder ausgebildet, zu einer medizinischen Erstversorgung aus. Vor Ort wurde ein Kind mit Atemnot bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch betreut.

Am Samstagnachmittag löste schließlich die Brandmeldeanlage eines Altenheims aufgrund von Bauarbeiten aus. Der Löschzug der Feuerwehr Pullach konnte wenig später unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Auf ein ruhiges Rest-Wochenende!

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit