Das können Sie tun

Abgesehen von Ihrer aktiven Mitgliedschaft oder einer Spende gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um im Ernstfall sich selbst und uns zu helfen.

Bereits Kleinigkeiten können hilfreich sein: Achten Sie darauf, dass die Hausnummer gut sichtbar ist, ein beleuchtetes Schild ist optimal und erleichtert uns das Auffinden der Einsatzadresse. Nicht in Feuerwehranfahrtszonen zu parken sollte eigentlich selbstverständlich sein. Außerdem ist in manchen engen Straßen das Durchkommen mit den Großfahrzeugen sehr schwierig - auch hier können Sie darauf achten, den nötigen Platz zu lassen! 

Auf drei Themen jedoch wollen wir an dieser Stelle etwas ausführlicher eingehen:

Der richtige Notruf

Die europaweit einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst lautet 112 ! Ob vom Handy oder Festnetztelefon, ein Notruf unter der 112 ist in jedem Fall kostenlos. Damit die Hilfe Sie schnellstmöglich erreicht, sind beim Notruf einige Dinge zu beachten:
Die aufnehmende Einsatzzentrale muss nicht unbedingt die für Ihren Standort zuständige sein. Teilen Sie dem Kollegen in der Einsatzzentrale daher unbedingt Ihren genauen Aufenthaltsort mit (viele gleichnamige Straßen existieren in verschiedenen Orten!). Damit alle wichtigen Informationen enthalten sind, sollten Sie sich folgendes Schema einprägen:

- Wer ruft an? Nennen Sie ihren Namen und eine Rückrufnummer.

- Wo ist der Einsatzort? Geben Sie die genaue Einsatzadresse (Gemeinde, Stadtteil, Straße, Hausnummer, Stockwerk) an und beschreiben Sie etwaige Besonderheiten (Hinterhof, Parkanlagen, Kilometerangaben und Fahrtrichtungen auf der Autobahn).

- Was ist passiert? Beschreiben Sie mit kurzen Worten, was passiert ist: „Es brennt in der Wohnung“ oder „Mein Kollege ist nicht ansprechbar“.

- Wie viele Verletzte? Teilen Sie der Einsatzzentrale die Anzahl der Verletzten mit. Sind in einem brennenden Gebäude oder einem Pkw Personen eingeschlossen? 

- Warten! Legen Sie nicht selbstständig auf. Der Mitarbeiter der Einsatzzentrale beendet das Gespräch, wenn er keine Fragen mehr hat.

In bestimmten Situationen wird Ihnen durch die Kollegen der Leitstelle auch Anleitung zu ersten Selbsthilfemaßnahmen gegeben. 


Rauchmelder

Weil bereits drei Atemzüge im Brandrauch tödlich wirken können und zwei Drittel der 50 Brandtoten pro Monat in Deutschland im Schlaf überrascht werden, ist die Installation von Rauchmeldern eine sehr gute Investition! Der laute Alarm dieses kleinen Lebensretters warnt Sie und Ihre Familie zu jeder Zeit vor der tödlichen Gefahr, die von Zimmerbränden ausgeht. Er gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, um die Wohnung zu verlassen und die Feuerwehr zu alarmieren. Um nur qualitativ hochwertige Rauchmelder einzusetzen, sollten Sie auf die CE-Kennzeichnung, die Prüfung nach EN 14 604 und das VdS-Prüfzeichen achten. Mindestens in jedem Schlaf- und Kinderzimmer sowie einmal pro Etage (am besten im Flur) sollte ein Rauchmelder vorhanden sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rauchmelder-lebensretter.de

Erste Hilfe 

Wenn Feuerwehrleute im Einsatz erkrankten oder verletzten Personen helfen müssen, können sie sich auf ihre Erste Hilfe-Ausbildung und eine hochwertige medizinische Ausstattung verlassen.
Doch auch Sie können jederzeit in eine solche Situation geraten: Ein Verkehrsunfall, auf den Sie aufmerksam werden, ein Kollege, der am Arbeitsplatz plötzlich einen Herzinfarkt erleidet, ein verletztes Kind zuhause - wir raten Ihnen, sich auf solche Situationen vorzubereiten! Wenn der letzte Erste Hilfe-Kurs schon mehrere Jahre her ist, sollten Sie einen der zahlreichen angebotenen Auffrischungskurse besuchen.
Die Gemeinde Pullach ist durch das Aufstellen von Defibrillatoren an öffentlichen Plätzen in Vorleistung getreten. Nun ist es an Ihnen, entsprechendes Wissen zu erwerben oder zu erneuern und damit Ihren Mitmenschen im Ernstfall das Leben zu retten!

Vielen Dank!