Feuerwehr durch Unwetter gefordert

 

Eine außergewöhnlich arbeitsreiche Woche liegt hinter den Einsatzkräften der Pullacher Feuerwehr.

Im Zusammenhang mit den heftigen Regenfällen des vergangenen Wochenendes musste die Feuerwehr Pullach alleine am Sonntag und Montag zu insgesamt 20 Einsätzen ausrücken. Schwerpunkt waren hier die Wenz-Siedlung sowie die Unterstützung der Feuerwehren der Gemeinde Schäftlarn, die besonders stark vom Unwetter betroffen war. Am späten Sonntagabend forderte das Landratsamt Rosenheim beim Landkreis München ein Hilfeleistungskontigent an, das in das dortige Katastrophengebiet beordert wurde. Auch hier stellte die Pullacher Feuerwehr eine Besatzung für das feuerwehreigene Boot. Die Kollegen konnten erst am nächsten Morgen wieder einrücken. Alles in allem kam es im Ortsgebiet von Pullach aber zu keinen größeren Schäden durch die Wassermassen.

Eine Folge aus den hohen Pegeln der Isar war dann von Donnerstag bis Samstag zu bewältigen: Die Betreiberfirma des Isarkanals nutzte die Gelegenheit, um den Kanal zu spülen. Aufgrund der - zusätzlich zur Hochwassersituation - dadurch noch erheblich erhöhten Gefahr für Kanu- und Bootsfahrer wurde die Feuerwehr Pullach beauftragt, eine Sicherheitswache am Georgenstein, also vor dem Kraftwerk Baierbrunn, abzustellen. An jedem der drei Tage bestätigte sich die Notwendigkeit der Anwesenheit der Feuerwehr: Es waren jeweils mehrere Ausflugsgäste, die auf der Isar überwiegend mit wenig stabilen Gummibooten und ohne Schutzausrüstung wie etwa Schwimmwesten fuhren, zu warnen. Aber auch hier kam es nicht zu Verletzungen oder anderen Schäden.

 

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit