Gasausströmung bei Bauarbeiten

Am vergangenen Donnerstag wurde bei Bauarbeiten eine Gasleitung in der Ahornallee beschädigt. Die Feuerwehr Pullach, die um 18:18 Uhr alarmiert wurde, rückte mit einem Löschzug und Sonderfahrzeugen an und übernahm die Erkundung an der Einsatzstelle. Da die ersten Messungen Explosionsgefahr ergaben wurde der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Die Gaswache übernahm die Beseitigung des Lecks. Dies dauerte jedoch fast drei Stunden, so dass die Pullacher Feuerwehr bis in die Dunkelheit hinein in Zugstärke vor Ort bleiben musste. Nach abschließenden Messungen, denen zufolge keine Explosionsgefahr mehr bestand, wurde die Einsatzstelle an die Gaswache übergeben. Ebenfalls vor Ort waren drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug samt Einsatzleiter Rettungsdienst zur Absicherung sowie die Polizei.

Einen Fernsehauftritt hatte die Feuerwehr Pullach am Montag dieser Woche: Galileo, das Pro Sieben-Wissensmagazin, hatte vor zwei Wochen einen Beitrag über die Brennbarkeit verschiedener Bekleidungsprodukte gedreht, der nun ausgestrahlt wurde. Pullacher Feuerwehrleute stellten während der Dreharbeiten den Brandschutz sicher und mussten in einigen Fällen die brennende Kleidung der Stuntmans ablöschen.

 

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit