Abschluss des Übungsjahres

In der vergangenen Woche hielt die Feuerwehr Pullach die letzten Übungen des Jahres 2015 ab.

Am Dienstagabend stand eine Einsatzübung in der Burg Schwaneck, die derzeit als Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge genutzt wird, auf dem Programm. Dort mussten zwei im simulierten Brandrauch vermisste Personen aus dem 3. Stock gerettet werden. Parallel wurde das restliche Gebäude durch weitere Atemschutztrupps abgesucht. Im Anschluss an die Übung erfolgte eine Begehung des Gebäudes, um die örtlichen Gegebenheiten im Zusammenhang mit der Nutzungsänderung kennenzulernen und sich bestmöglich auf potentielle Einsätze in diesem Objekt vorzubereiten.

Die Abschlussübung, traditionell verbunden mit einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen auf Einladung des Feuerwehrreferenten Dr. Walter Mayer, fand am Samstag in der Grundschule statt. Dort wurde eine Verpuffung im Keller angenommen, wobei zunächst zwei vermisste Personen zu retten waren und anschließend das teilweise einsturzgefährdete Gebäude durch die Einsatzkräfte notdürftig gesichert wurde.

Am Samstagabend dann kamen die Feuerwehrleute einsatzbedingt erneut mehrfach zusammen: Gleich zweimal musste für den Rettungsdienst eine Wohnungstüre aufgrund einer dahinter befindlichen hilflosen Person geöffnet werden, das erste Mal gegen 20 Uhr, das zweite Mal dann um 01:37 Uhr am Sonntagmorgen. Zwischen diesen beiden Einsätzen stellte sich heraus, dass die erste Alarmierung in die Burg Schwaneck nach der Begehung nicht lange auf sich warten ließ – gegen 21 Uhr wurde der Löschzug der Pullacher Feuerwehr, ebenso wie die Feuerwehr Grünwald und Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, dorthin alarmiert, weil die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Eingreifen für die Feuerwehr nicht erforderlich war, weil der Handfeuermelder versehentlich betätigt wurde, um die Polizei zu rufen.

 

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit